Die Rasse Maine Coon


Die Maine Coon ähnelt der Norwegischen Waldkatze äusserlich sehr. Sie stammt aber im Gegensatz zu dieser aus Amerika ab, aus dem US-Bundesstaat Maine. Es existieren viele Legenden über ihre Herkunft. Unter anderem wurde behauptet, dass sie eine Mischung aus Katze und Waschbär (engl. Racoon) sei, was allerdings schon rein biologisch unmöglich ist. Wahrscheinlicher ist die Behauptung, dass die Katzen auf den Schiffen der Einwanderer zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen eingesetzt wurden. Dadurch gelangten sie dann nach Amerika. Die Maine Coon geriet daraufhin in Vergessenheit, wurde jedoch ab den 1950er Jahren wieder populär und auf Rasseausstellungen präsentiert.

Wussten Sie, dass Coonies auch Amerikas erste Showkatzen genannt werden? Die Einwohner Maines waren sehr stolz auf ihre ungewöhnlichen Katzen. Sie waren überzeugt, sie seien intelligenter, schneller, stärker und somit in allem besser als andere Katzen. 

 

Haltung

Als ehemalige Gebrauchskatzen sind Maine Coons begabte Jäger. Die cleveren Kätzchen apportieren in der Regel gerne und sind extrem wasserliebend. Deshalb wundern Sie sich bitte nicht, wenn Ihre Fellnase kein Wasserloch auslässt und gerne mit ihrem Wassernapf spielt. Ebenfalls sollten die Katzenbäume und Schlafhöhlen an die enorme Grösse dieser Katzenrasse angepasst sein. Wichtig sind dabei eine angemessene Höhe und Stabilität.

Maine Coons gelten als anhänglich. Trotzdem sollten Sie den felligen Freunden Rückzugsorte wie Spielhäuschen anbieten. Achten Sie ausserdem bei der Wahl des Katzenklos auf die richtige Grösse. Hier gilt: je grösser, desto besser und angenehmer für die Katze! Maine Coons lassen sich ohne Probleme mit anderen Katzen vergesellschaften. Bei der Vergesellschaftung mit anderen Katzenrassen sollte darauf geachtet werden, dass diese ebenfalls von geselliger Natur sind. Da Coonies sehr aktiv und bewegungsfreudig sind, müssen Sie für ausreichend Bewegung sorgen. Besonders dann, wenn sie als reine Wohnungskatze gehalten wird. Dafür können Sie z.B. einen katzensicheren Garten oder Balkon einrichten. Es ist auch möglich, Maine Coons an einer Katzenleine zu führen, jedoch sollte dies vorher in der Wohnung geübt werden. Auch sollte Katzenspielzeug sowie Intelligenzspielzeug als Beschäftigung für die cleveren Tiere vorhanden sein.

 

Pflege

Eigentlich würde man erwarten, dass das Fell einer Halblanghaarkatze recht pflegeintensiv ist. Das Fell der Maine Coon ist wider aller Erwartungen nicht übermässig pflegeaufwendig. Das liegt daran, dass Coonies sehr wenig Unterwolle und nur halblanges Deckhaar haben. Folglich bilden sich nicht so leicht Knoten. Es reicht also, wenn Sie das Fell der Katze einmal pro Woche sorgfältig kämmen. Während der Zeit des Fellwechsels sollten Sie sich jedoch öfter um das Fell Ihrer Maine Coon Katze kümmern. Denken Sie auch daran, das Fell von Freigängerkatzen auf Parasiten zu untersuchen.

 

 

 

 


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